Sicheres Internet: Komplexe Passwörter leichter merken

7.2.2019 – BSI Wer die Wahl hat, hat die Qual – heißt es. Besonders bei der Wahl der richtigen Passwörter tun sich viele Internetnutzer schwer. Wen wundert’s da, dass schlecht gewählte Passwörter wie 123456 oder qwert auf der Hitliste besonders häufiger IT-Sicherheitsdefizite ganz weit oben stehen? Bei denen, die sich stattdessen die Mühe machen, ein etwas komplizierteres Passwort zu nutzen, kommt es nicht selten vor, dass ein und dasselbe Passwort für viele verschiedene Programme beziehungsweise Zugänge genutzt wird. Hacker freut das alles natürlich. Sie haben Werkzeuge, die vollautomatisch alle möglichen Zeichenkombinationen ausprobieren, ganze Wörterbücher einschließlich gängiger Kombinationen aus Worten und angefügten Zahlen testen oder einmal im Internet veröffentlichte Zugangsdaten bei allen möglichen Diensten durchprobieren. Um das zu verhindern, sollte ein Passwort bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen und immer nur für einen Zugang genutzt werden.

 

 

Hinzu kommt, dass Passwörter nicht nur zum Schutz von vertraulichen Daten dienen. Ein Beispiel: Inzwischen ist es üblich, dass man sich bei unterschiedlichsten Anbietern im Internet ein Konto oder einen Zugang (Account) anlegen kann. Die Anmeldung an diesem Account wird mit einem Passwort geschützt. Was könnte passieren, wenn sich jemand unter Ihrem Namen dort anmeldet? Wer möchte schon gerne, dass Fremde unter dem eigenen Namen E-Mails verschicken oder teure Waren im Internet ersteigern können?

Deshalb: Orientieren Sie sich an den folgenden Empfehlungen zur Erstellung und zum Umgang mit Passwörtern – und schon tun Sie etwas für Ihre Sicherheit.

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Bild: Peter Weidemann über pfarrbriefservice.de