Firmung

Die Firmung ist das zweite der drei Initiationssakramente der katholischen Kirche. Es kann ab dem 7. Lebensjahr, welches kirchenrechtlich der Zeitpunkt des Vernunftgebrauchs ist, gespendet werden. Üblich ist jedoch ein späterer Zeitpunkt. Je nach Konzept ist dies meist zwischen dem 14. und 16. Lebensjahr. Im Volksmund werden die drei Initiationssakramente oft wie folgt beschrieben: Zur Taufe wird man getragen, zur Kommunion geführt und zur Fimung geht man selbst.

Die Firmung macht den Firmling zu einem vollwertigen Mitglied der katholischen Kirche. Es wird vor dem Bischof das Taufversprechen wiederholt. Anschließend wird durch Handauflegung, Salbung mit Chrisam und Anrufung des Namenspatrons um die Zuwendung Gottes und die Stärkung durch den heiligen Geist gebeten. Diesem Sakrament besiegelt das Bekenntnis zur katholischen Kirche.

Die Firmung wird einmalig gespendet und geht mit einer intensiven Vorbereitung einher, in der sich mit grundlegenden Aspekten des christlichen Glaubens beschäftigt werden. Eine Firmung ist anders als oft gemeint keine Vorraussetzung für die kirchliche Eheschließung. Sie ist jedoch für die Übernahme eines Patenamts notwendig.

Firmung und Firmvorbereitung im Seelsorgebereich Bornheim am Rhein und Vorgebirge

Die potenziellen Firmlinge im Seelsorgebereich werden einmalig beim Erreichen des Firmalters angeschrieben und zur Firmvorbereitung eingeladen. Selbst verständlich ist es auch möglich, die Firmung und Firmvorbereitung zu verschieben.

Für Informationen und Anmeldungen zu anstehenden Firmvorbereitungen sowie für Informationen über Erwachsenenfirmungen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarrbüros und des Seelsorgeteams zur Verfügung. Der hauptamtliche Verantwortliche des Seelsorgeteam für die Firmvorbereitung ist zur Zeit Pastoralrefernt Martin Grote.