Restaurierung des Stationenwegs und des Heiligen Grabes abgeschlossen!

Einladung zur feierlichen Übergabe am 30. Oktober, 15 Uhr


Brenig, 24. Oktober 2022 – Die Bürgerliche Stiftung St. Evergislus hat sich im Jahr 2019 das Ziel gesetzt, gemeinsam mit Breniger Bürgerinnen und Bürgern, den historischen Stationenweg von Bornheim nach Brenig zu restaurieren.

Dank der hohen Spendenbereitschaft aus Brenig und den Zuschüssen seitens der Kirchengemeinde St. Evergislus, des Erzbistums Köln sowie der Städte- und Gemeinden-Stiftung der Kreissparkasse Köln und des Förderprogramms Heimat-Scheck, ist es gelungen, die Finanzierung der Sanierung „auf die Beine zu stellen“.

Während der Umsetzung hat die Stiftung vielfältige und tatkräftige Unterstützung erfahren.

Nunmehr ist es gelungen, das Projekt erfolgreich abzuschließen.  

Das ist ein Grund zu feiern und Danke zu sagen!

Daher lädt der Vorstand der Stiftung St. Evergislus Brenig sehr herzlich zur feierlichen Übergabe des restaurierten Stationenweges ein!

Am 30. Oktober um 15:00 Uhr in Brenig, Einmündung Stationenweg/Haasbachstraße an der 12. Station

Weitere Informationen finden Sie hierzu im Flyer.

Ihr Vorstand der bürgerlichen Stiftung St. Evergislus Bornheim-Brenig

Orte der Besinnung – Der Stationenweg

Der aus 14 Bildstöcken bestehende Stationenweg ist 1,2 km lang und ist im Rheinland in dieser Form einzigartig. Die kapellenartigen Stationen wurden nach den Plänen des Bonner Kreisbaumeisters Paul Richard Thomann, ein Schüler Karl Friedrich Schinkels, um 1860 anlässlich der Pfarrerhebung Bornheims gebaut. Bornheim war bis dahin kirchlich abhängig von Brenig. 1863 wurden die durchnummerierten Stationen anlässlich einer Mission eingeweiht …

Erste Station des Stationenwegs, dem Kreuzweg nach Brenig

Lesen Sie weiter unter „Orte der Besinnung“…

Die Arbeiten sind abgeschlossen! Eindrücke aus der Renovierungsphase zwischen 2019 und 2022

Sanierung historischer Stationenweg – erste Phase abgeschlossen!

Brenig, 14. April 2022 – Nachdem bereits Ende November 2021 die alten Spruchtafeln an den Stationen Nr. 7 und Nr. 13 gegen neue Spruchtafeln aus Udelfanger Sandstein mit eingeschlagenen und passend eingefärbten Buchstaben ausgetauscht wurden, waren nun im März 2022 die übrigen Stationen an der Reihe.

Weitergeführt wurden die Arbeiten am 3. März 2022 mit dem Ausbau der alten Spruchtafeln. Bei herrlichem Sonnenschein starteten die Arbeiten an der Station Nr. 1 in der Kalkstraße. Der Strom für Flex und Stemmhammer kam von hilfsbereiten Anwohnern der Stationen – ein ganz herzliches Dankeschön für die großzügige Unterstützung!

Gingen die Arbeiten zunächst erheblich zügiger als gedacht voran, so erwies sich im Verlauf der Arbeiten der Untergrund von manch alter Spruchtafel als erheblich widerstandsfähiger als erwartet. Insbesondere die Station Nr. 10 nötigte dem Arbeitsteam der Stiftung der Pfarrgemeinde St. Evergislus, welche die Sanierung der Stationen verantwortet, alles ab. Gegen Nachmittag waren schließlich alle Arbeiten erledigt.

Aufgrund der Nachtfröste der ersten Märzwoche dauerte es dann eine Woche bis zum Einbau der neuen Spruchtafeln. Am 10. März begannen die Steinmetze der Fa. Markus Thielen mit dem Einsetzen der neuen Spruchtafeln aus Udelfanger Sandstein. Dabei machten die Steinmetze ähnliche Erfahrungen wie das Team der Stiftung beim Ausbau. Jede Station ist anders und stellt so eine eigene Herausforderung dar. Zum Beispiel führt die starke Steigung des Stationenwegs ab der Kreuzung Hennesenbergstraße wie auch die bauliche Ausführung der Stationen dazu, dass die Spruchtafeln bei den Stationen Nr. 9, Nr. 10 und Nr. 11 nicht in der Waage, sondern nur an Bezugspunkten der Umrandung ausgerichtet werden konnten. So waren insgesamt zwei Tage nötig, um alle neuen Spruchtafeln einzusetzen.

Zwei Tage später konnten die durchgeführten Arbeiten an allen Stationen durch Mitglieder des Stiftungsvorstandes begutachtet und das Ergebnis der Arbeiten abgenommen werden. Das Wetter passte zur Stimmung – strahlender Sonnenschein: Alle waren überaus zufrieden mit dem Erreichten. Die Natursteinplatten werten den historischen Stationenweg noch einmal in seiner Bedeutung auf.

Ein Stopp an der Station Nr. 12 wurde dazu genutzt, um mit Malermeister Ludwig Brandt die weiteren Schritte der Sanierung, die vor allem die Malerarbeiten umfassen, abzustimmen. Hierbei werden zunächst die Stationenhäuschen von außen einer gründlichen Reinigung und Vorbereitung unterzogen, worauf die eigentlich Malerarbeiten mit Ausbessern und Streichen der Sockel, der umlaufenden Simse, der Kopfstücke inkl. Stationsnummern und der Innenseiten der Höhlungen der Terrakottabildnisse folgen. Die vorbereitenden Arbeiten werden die Stiftung in Eigenleistung erbringen und hierbei wieder auf die Hilfe der Anwohner*innen angewiesen sein. Neben Strom wird dieses Mal auch ein Wasseranschluss für den Hochdruckreiniger benötigt. Die Arbeiten sollen in naher Zukunft beginnen.

Brenig, 18. Juli 2022 – Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten an den einzelnen Stationen treten die Sanierungsarbeiten jetzt mit der Restaurierung der Terrakottabildnisse in ihre nächste Phase. Restaurator Roland Gassert restaurierte am 18. Juli 2022 das durch Witterungs- und Alterungseinflüsse stark in Mitleidenschaft gezogene Terrakottabildnis an der Station Nr. 12. Dabei wurden Schadstellen ausgebessert und das Bildnis anschließend mit einer Lasur versehen.

Zum Abschluss traf sich Herr Gassert mit dem Projektteam (Peter Schmitz, Herbert Lemmen, Jürgen Krauss) zur Abnahme der Arbeiten. Dabei erläuterte er die Arbeiten im Detail und gab dem Team eine konkrete Einweisung in die nun folgenden Tätigkeiten.Die weiteren Stationen werden jetzt vom Team in den kommenden Wochen in Eigenleistung lasiert. Danach erfolgt der letzte Feinschliff wieder durch Herrn Gassert.

Die Fotos unten (vom Juli 2022) zeigen das Bildnis an der Station Nr. 12 vor und nach der Behandlung durch Herrn Gassert – ein wirklich schönes Ergebnis.

Zu guter Letzt gilt ein großer Dank der Städte- und Gemeinde-Stiftung der Kreissparkasse Köln im Rhein-Sieg-Kreis, mit deren Hilfe 5 Spruchtafeln ersetzt werden konnten, dem Förderprogramm Heimat-Scheck des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, mit dessen Hilfe 2 Spruchtafeln ersetzt werden konnten, den Mitwirkenden und Helfern und den Anwohnern für ihre sehr hilfreiche Unterstützung, vor allen Dingen aber Ihnen, liebe Mitbürger*innen für Ihre überaus großzügigen Spenden, die das gesamte Projekt der Sanierung des Stationenwegs überhaupt erst ermöglichen.

Mut machten die mitunter großzügigen Spenden. Das gab Schwung, die Arbeiten erfolgreich zu Ende zu führen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


Jeder Euro hilft auch weiterhi für die vielfältigen Projekte der Stiftung:
Bürgerliche Stiftung Sankt Evergislus, Brenig
Kreissparkasse Köln
IBAN: DE 97 3705 0299 0046 0104 23


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Der Vorstand bürgerliche Stiftung Sankt Evergislus, Jürgen Krauss, Vorsitzender
Anschrift:
Vorstand bürgerliche Stiftung St. Evergislus Bornheim-Brenig
Königstraße 8
53332 Bornheim
Email: vorstand@stiftungbrenig.de
Internet: www.stiftungbrenig.de

Bilder der Restaurierung der Terrakottatafel an Station 12, Juli 2022:

Bilder der Sanierungsarbeiten im Frühjahr 2022: