Sounds of Brenig – Musik in Höfen und Häusern am 28. Juni in Brenig

Brenig, 16. Mai 2026Am Sonntag, den 28. Juni 2026 erwarten Euch von 14 bis 18 Uhr Auftritte von Breniger Musiker und Musikerinnen, Ensembles, Bands und Chören an elf verschiedenen Orten in Brenig, die ihr bei einem Spaziergang durchs Dorf erleben könnt.

Eingeläutet wird das Event von den Bammschlägern um 13.30 Uhr und zum Abschluss lassen sie die Kirchenglocken um 18 Uhr ertönen.

Ort, Zeit und Programm entnehmt bitte dem nachfolgenden Zeit- und Dorfplan (zum Vergrößern bitte auf das entsprechende Bild klicken).

Alle Musiker und Musikerinnen spielen ohne Gage, der Eintritt ist frei! Wir freuen uns über Spenden, um die anfallenden Kosten für Werbung und GEMA zu decken.

Kommt zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV und lasst das Auto an diesem Tag zu Hause (es gibt nur wenige Parkplätze).

Seid dabei, wenn in ganz Brenig Musik erklingt, seid gespannt, was Brenig musikalisch zu bieten hat, genießt die Musik und vor allem, habt ganz viel Spaß und gute Laune!

Für das Organisationsteam:
Kirchenvorstand St. Evergislus, Sabine Görres, Gemeindesozialstelle und Sibylle Siegmann


Diese Musiker und Musikerinnen spielen für Euch:

Spielen um 14 Uhr in der Haasbachstraße 1 (Standort 3)

Wir spielen eine bunte Mischung aus Klassik, Pop und Karneval, Lidia Streifling virtuos auf der Geige und Jens Streifling mit Gitarre und Gesang. Natürlich wird auch der eine oder andere Song aus der ostdeutschen Musik dabei sein wie „Am Fenster“ von City.
Wir freuen uns auf euch.

Singen um 14.45 Uhr vor dem Redestein (Standort 6)

Die Kirchenmäuse sind ein Kinderchor unter der Leitung von Margit Schilling. Den Chor gibt es jetzt schon seit vier Jahren. Alle Kinder ab dem letzten Kindergartenjahr bis zur 7. Klasse dürfen bei uns mitmachen. Gemeinsam machen wir die Gottesdienste fröhlicher und bunter. Unsere Lieder stecken alle an, die zuhören.

Läuten das Event um 13.30 Uhr ein und lassen die Kirchenglocken zum Abschluss um 18 Uhr ertönen (Kirche – Standort 5)

Unsere Vorgänger haben das Beiern und Bammschlagen bereits im Mittelalter praktiziert. Unsere Väter und Großväter haben dafür gesorgt, dass das manuelle Glockenspiel auch nach den beiden Weltkriegen wieder aufgenommen wurde. Ende der 1950er/Anfang der 1960er Jahre war es der Junggesellenverein, der – ausgebildet von erfahrenen Vorgängern – das Bammschlagen übernahm. Seit den 1970er Jahren ist es die Breniger Schützenbruderschaft, unter deren Federführung das Beiern und Bammschlagen bis heute fortgesetzt wird. Allerdings beteiligen sich auch Interessierte, die nicht Schützenmitglieder sind.

Wir sind insgesamt 15 Leute, von denen jeweils 6 bis 9 in der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten samstags abends und sonntags morgens jeweils eine Stunde die Breniger Bronze-Glocken (die älteste stammt aus dem 17. Jahrhundert) manuell ertönen lassen. Dabei werden 3 Melodien „gespielt“, nämlich der „Bamm“, die „Dubbele“ (Doppelten) und den „Durjenee“ (Durcheinander). Die Krönung des manuellen Glockenspiels ist das eigentliche Bammschlagen, bei dem die größte Breniger Glocke vom Elektromotor angetrieben wird und zwei Bammschläger mit den beiden anderen Glocken so dazwischen schlagen, dass die Melodie des Bamm ertönt.

Spielen um 15 Uhr und 17 Uhr in der Kirche (Standort 5)

Die ‚Klarinettenrunde‘ (ein Erwachsenen-Ensemble der Bornheimer Musikschule unter der Leitung von Bernd Spehl) ist eine runde Sache netter Menschen, die sich gemeinsam in einem Spielkreis dem schönsten Instrument der Welt widmen. Der Klarinette! 
Denn: Was ist schöner als EINE Klarinette … ?
In Brenig werden zusätzlich einige Saxophone den Klang ein wenig vergolden!

Programm – 2x Theater:
Den Auftakt des kleinen Auftritts machen Ouvertüre, Moritat und Pollys Abschiedslied aus Kurt Weills Dreigroschenoper von 1928. 
Mit der Rockoper ‚Jesus Christ Superstar‘ hatte der damals noch unbekannte Andrew Lloyd Webber 1970 einen Welterfolg. Einige dieser Melodien werden hier von Klarinetten und Saxophone ‚gesungen‘ –  auch das Lied, das es bis in die christlichen Gesangsbücher geschafft hat: ‚The Last Supper‘.

Spielen um 16.30 Uhr in der Kirche (Standort 5)

Sylvia Strobel Orgel
Hans-Werner Voss Alphorn
Ludger Strobel Alphorn
Richard Beitzen Alphorn

Sylvia Strobel wohnhaft in Brenig spielt zusammen mit Mitgliedern der Alphreiner Hans Werner Voss, Ludger Strobel und Richard Beitzen, ebenfalls wohnhaft in Brenig Alphornstücke mit Orgelbegleitung, sowie auch Orgel Solo

Sylvia Strobel studierte zuerst Klavier an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Der Abschluss erfolgte an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Es folgten Lehramtsstudiengänge an der Uni Köln und der Musikhochschule Köln mit Abschluss im Gesang.

Nach jahrelanger Tätigkeit als selbstständige Musikerin sowie Pianistin und Sängerin in verschiedenen musikalischen Formationen erweiterte Sie Ihr Können durch ein Orgelstudium mit Abschluss der C-Ausbildung zur Kirchenmusikerin.

Spielen um 15 Uhr und 17 Uhr bei der Bank am Hang, Nähe Haasbachstraße 10 (Standort 2) und um 16.30 Uhr in der Kirche (Standort 5)
Um 16 Uhr erklingt ein Duo aus Orgel und Alphorn, ebenfalls in der Kirche.

Wir Alprheiner sind fünf Musiker aus Wesseling, Urfeld und Brenig, die, nach langjährigem Musizieren in Blasorchestern Freude am Alphornspiel gefunden haben. Wir haben uns dem Alphornspiel mit traditionellen und modernen Stücken verschrieben. Wir freuen uns, mit warmem und weichem Klang der Alphörner den Menschen Freude zu bereiten. Das Spielen nur mit Tönen der Naturtonreihe ist eine besondere Herausforderung, erdet aber dadurch auch und hat meditativen Charakter. Freuen Sie sich auf klassische Choräle, fröhliche Polkas, schwungvolle Walzer, fetzigen Swing und gefühlvollen Blues.

Spielt um 15 Uhr und 16.30 Uhr in der Vinkelgasse 10 (Standort 7)

Die DONIE BAND aus Brühl zählt seit vielen Jahren zu den etablierten Big Bands im Rhein-Erft-Kreis. Gegründet wurde sie vom Brühler Lehrer und Musiker Robert Donie und entwickelte sich aus einem schulischen Projekt zu einem festen Bestandteil der regionalen Kulturszene.

Das Repertoire umfasst klassischen Big-Band-Jazz ebenso wie Arrangements aus Swing, Soul und Funk.

Ein besonderes Merkmal der DONIE BAND sind die regelmäßigen Kooperationen mit erfahrenen Gastmusikern. In den vergangenen Jahren standen unter anderem Jeff CascaroMike HertingLudwig NussAndy HadererAlma NaiduJakob Bänsch sowie weitere Musiker aus dem Umfeld der WDR Big Band gemeinsam mit dem Ensemble auf der Bühne. Im vergangenen Jahr war zudem die Sängerin Ingrid Arthur (ehemals The Weather Girls) zu Gast.

Die DONIE BAND unter der Leitung von Dr. Rainer Merkt ist regelmäßig bei Konzerten in der Region zu hören und feiert im kommenden Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum. Auch bei „Sounds of Brenig“ wird die Band ein eigenes Programm präsentieren.

Spielt um 15 Uhr und 17 Uhr in der Hellstraße 117 (Standort 1)

Das Klavierspielen ist für mich seit meiner Kindheit eine Herzensangelegenheit und mein persönlicher Ausgleich zum Alltag. Als leidenschaftlicher langjähriger Hobby-Musiker liegt mein Fokus sehr auf Ausdruck und Stimmung, die in moderner Klassik, Filmmusik und Pop-Arrangements stecken, denn damit Musik den Zuhörer erreicht ist technische Perfektion zweitrangig. Ich lade Sie herzlich ein, mich ein Stück auf dieser musikalischen Reise zu begleiten und mit mir gemeinsam die Freude an der Musik zu teilen.

Spielt um 15 Uhr in der Rücksgasse 9 (Standort 10)

Ich lade euch herzlich ein in meine kleine Oase zu schamanischen und weltlichen Klängen, zum Lauschen und mitsingen.
Ich freue mich auf euch!

Spielen um 15.30 Uhr, 16.30 Uhr und 17.30 Uhr auf dem Vorplatz Redestein (Standort 6)

Tresperados – Drei Freunde, drei Instrumente, ein gemeinsamer Groove:
Latin Vibes, ein wenig Deutsch und ein bisschen Amerikanisch.

Miguel (Guitar, Gesang), Martin (Bass, Keys, Gesang) und Thomas (Drums, Gesang) machen seit 2020 gemeinsam Musik – anfangs als Teil der Bonner Folkrockband Jermexicana und seit Anfang 2025 zu dritt als Tresperados. Tresperados spielen konsequent Eigenkompositionen, zum Großteil inspiriert von der mexikanischen Heimat unseres Sängers Miguel.

Spielen um 15.30 Uhr und 17.30 Uhr in der Kirche (Standort 5)

Kammermusik mit Klarinette und Klavier ist vom Duo Ute Poschenrieder und Patrick Keller-Keith zu hören. Beide arbeiten gemeinsam als Musiklehrer an einer Schule und musizieren sich in ihren Freistunden durch die klassische Literatur für ihre zwei Instrumente.

Die beiden Musiker werden in Brenig ausgewählte Teile aus der Sonate für Klarinette und Klavier von Francis Poulenc spielen. Der Komponist hat französische geprägte Kammermusik für verschiedene Besetzungen, häufig auch mit Bläsern, geschrieben. Seine Musik besticht besonders durch elegante Melodien und rhythmischen Witz. Die Sonate ist ein absolutes Lieblingsstück!
Daneben erklingen weiter Stücke für Klarinette und Klavier. Lassen Sie sich überraschen!

Spielen um 15.30 Uhr und 16.30 Uhr am Pfarrheim/Pfarrgarten (Standort 4)

25 Jahre Rock aus dem Vorgebirge. Die drei Musiker spielen eigenen Songs sowie Interpretationen ihrer musikalischen Einflüsse. Freut euch auf einen rockigen Nachmittag mit drei Jungs, die sich selbst nicht immer so ganz ernst nehmen, auf gitarrengetragenen Rocksound, auf alte Bekannte und auf jede Menge Spaß.

Spielen um 15.30 Uhr, 16.30 Uhr und 17.30 Uhr in der Breitestraße 3 (Standort 8)

Keine Angst…die „BEAUX SHELLS“ – Marti Lee (Bass & dancing), Joi Lee (Schlagzeug) und Andi Lee (Singsang, Gitarre & Piano) – wollen nur spielen. Am liebsten einen Mix aus Rock’n’Roll, Blues und Country oder so. Kommt halt gucken.

Spielen um 16 Uhr und 17 Uhr in der Tombergstraße 5 (Standort 11)

Gestartet vor etlichen Jahren in Köln als Liebhaber des emo-/punkrock und geprägt vor allem durch Bands der 90er Jahre sind ahab Vertreter eines irgendwo anachronistischen, tiefempfundenen Midtemporock-Sounds. In ihrem Sound, ihren Shows, Songs und Texten geht es nie darum, Menschen die Welt zu erklären, noch darum diese zu erobern.
Ahab spielen Punkrock, weil sich vielleicht so mit der Welt am besten leben lässt und sich nichts anderes richtig anfühlt – simple as that.

Spielen um 16 Uhr und 17 Uhr am Schornsberg 16 (Standort 9)

Avin und Aland Kalaf sind zu Gast im historischen Hof der Familie Hülz. Dort präsentieren sie kurdische Volks- und Popmusik. Avin spielt auf der Tambur – einer traditionellen Langhalslaute und wird dabei von ihrem Sohn auf der Geige begleitet.
Avin ist mit ihrer wundervollen Stimme in der kurdischen Gemeinde durch viele Konzerte bekannt.

Singen um 17.30 Uhr im Pfarrheim/Pfarrgarten (Standort 4)

Wir sind ein Frauenchor unter der Leitung von Valerie Haunz.

Unser Repertoire ist bunt gemischt. Pop, Gospel, geistliche und klassische Musik, von allem ist etwas dabei. Für euch haben wir ein sommerliches Programm zusammengestellt und möchten den wundervollen Tag in Leichtigkeit mit euch ausklingen lassen.